Einsatz 

 für Tiere 

 in Katastrophen­­gebieten 

Freiheit für Tiere e.V.

Sremska Mitrovica ist eine serbische Stadt in der Nähe von Belgrad, im Nordwesten des Landes. Auch hier werden Straßentiere, wie eigentlich überall in Serbien, abschätzend beachtet oder gleich weggesperrt, wenn sie jemand meldet. Dagegen kämpft der Freiheit für Tiere e.V. seit 2014 an.

Ihr größter Erfolg ist wohl die Übernahme des Tierheims Kanis; wobei es sich allerdings ganz und gar nicht um ein "Heim" handelte, denn die Hunde wurden in diesem heruntergekommenen Auffanglager größtenteils sich selbst überlassen, standen in Dreck und erhielten nur wenige Essensrechte, geschweige denn Medizin. Doch durch den beherzten Einsatz der Tierschützer*innen von Freiheit für Tiere erhielten sie die Chance auf ein neues, gutes Leben. Bald begann man sogar mit dem Bau eines neuen, modernen Tierheims. Schon damals bat uns unser Partner um Hilfe: https://www.etn-ev.de/sremska-mitrovica/

Inzwischen leben die Hunde im großräumigen Heim mit grünen Wiesen ihr lebenswertes Leben. Unter der Fürsorge der Tierschützer*innen werden die ca. 350 Hunde mit Medizin und ausreichend Futter versorgt. Das Problem sind allerdings die Tiere, die auf der Straße ums Überleben kämpfen. Die von ihren Besitzern ausgesetzt wurden, aus Angst vor einer Corona-Infektion. Denn in Serbien gelten auch Hunde und Katzen als Übertragungswege.

 

 

Der Freiheit für Tiere e.V. versorgt somit momentan noch etwa 400 Tiere zusätzlich: ein starkes Stück. Denn auch hier bleiben die so notwendigen Spenden aus und helfende Hände anderer Vereine können wegen der Beschränkungen nicht einreisen.

Das größte Problem ist eindeutig der Hunger der Tiere, viele verhungern auf der Straße oder fressen in ihrer Not sogar Steine, die ihren Magen verletzen und sie mitunter elendig sterben lassen. Doch auch Medizin ist gefordert, denn unzählige Tiere werden angefahren oder misshandelt. Es ist eine unfassbar schwere Zeit.

Darum wandte sich der Verein erneut an uns. In ihrer Not stellten sie einen Antrag auf finanzielle Hilfe aus unserem Katastrophenfonds. Nach der notwendigen und obligatorischen Prüfung des Antrags stimmten wir auch in diesem Fall zu helfen und bewilligten den Zuschuss für die Futterkosten, um den gebeten wurde. Damit lässt sich das Straßentier-Problem in Serbien zwar immer noch nicht lösen, doch die über 700 Tiere, die von den Tierfreunden von Freiheit für Tiere versorgt werden, werden eine ganze Weile ernährt werden können, bis sich die Situation in Sremska Mitrovica hoffentlich bald wieder beruhigt hat. Wir wünschen alles Gute!

 

Europäischer Tier- und Naturschutz e. V.
Todtenmann 8 · 53804 Much
Tel +49 (0)2245 6190-0
Fax +49 (0)2245 6190-11
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