Einsatz 

 für 

 Straßentiere 

Statusupdate zu unserer Arbeit auf Gran Canaria

Nachdem aufgrund von Corona überall Kastrationsaktionen unterbrochen werden mussten, wird der Betrieb auf Gran Canaria nun ganz langsam wieder aufgenommen. Unter den gebotenen Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie fangen die durch uns finanzierten Tierärtzinnen nun wieder mit der Kastration von Streunerkatzen und -Hunden an. Unser Partner Arycan, mit dem wir dieses große Projekt auf der kanarischen Insel bereits seit 2015 ausführen, kümmert sich vor Ort um das Fangen der Tiere und um den reibungslosen Ablauf. 

Seit Ende letzter Woche ist der Kastrationsbetrieb dabei in eine gemietete Tierklinik verlegt worden, da in der eigentlichen Auffangstation Renovierungsarbeiten starteten.

 Dort werden aus den 2 vorhandenen OP-Räumen bald 4 werden, mit insgesamt 3-OP Tischen. Einer der vier Räume wird für Lehrer der Universität der Kanaren und der Uniklinik zu Verfügung stehen, in dem praktischer Unterricht erteilt wird. 

Seit mehreren Jahren besucht die Chefärztin und Professorin Maria Aguirre (Spezialgebiete Chirurgie und Anästhesie) bereits die Klinik, vor einigen Monaten konnten auch noch eine Augenärztin und eine Fachärztin der Universität für Infektionskrankheiten für unser Projekt gewonnen werden und es ist unglaublich toll zu sehen, wie motiviert das Team ist. 

Das Leid und die Not der herrenlosen Tiere auf der Insel wird jetzt, durch die Krise, besonders deutlich. Viele Leute wissen nicht, wie sich selbst versorgen sollen, geschweigedenn ihre Haustiere. Auch hier werden dadurch viele Tiere ausgesetzt. Einige Tierkliniken wollen oder können kranke Tiere, auch von sozialschwachen Menschen nicht mehr behandeln, viele Tiere erleiden den Tod. Die Not ist groß.

Doch gerade deshalb ist es wichtig, dass unser Partner und wir und alle Mitarbeiter mit genauso viel Motivation weitermachen. Wir sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam auch diese Krise überstehen! 

Wenn Sie uns bei unserem Einsatz für die Streuner Gran Canarias unterstützen möchten, finden sie hier diverse Möglichkeiten dies zu tun. Vielen Dank im Namen der Tiere! 

 

 

Update Juli 2020:

Anfang Juli: nach gut einem Monat sind die Bauarbeiten im kanarischen Tierheim abgeschlossen und unser Partner Arycan, mit den von uns finanzierten Tierärztinnen, kann die Tierklinik in Arucas wieder verlassen. Bevor der Regelbetrieb aber wieder richtig aufgenommen werden kann, müssen sich die Mitarbeiter*innen jedoch zunächst damit beschäftigen, die letzten Aufbau- und Anschlussarbeiten zu beenden. Erst, wenn die OP-Räume fertig gestellt sind, können wieder Kastrationen beginnen.

Das ist natürlich logisch, aber ein Rückschlag: denn zur Zeit erreichen Arycan täglich neue Meldungen über Katzenkolonien, die förmlich aus dem Boden zu sprießen scheinen. Hinzu kommen die unglaublich vielen trächtigen Katzen, in einer fast beängstigenden Anzahl. Hoffnungen setzen wir daher alle auf den neuen Katzenkäfig, mit dem mehr Katzen gefangen werden sollen und dementsprechend schneller kastriert werden können. Nach ein paar Justierungen ist er nun einsatzbereit und wird uns hoffentlich dabei helfen, das Leid der kanarischen Streuner nachhaltig zu lindern. 

 

Europäischer Tier- und Naturschutz e. V.
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