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Der Wolf kehrt zurück - Diese Herdenschutzmaßnahmen werden vom Staat übernommen

 

Der Wolf ist in Deutschland wieder auf dem Vormarsch. Jubelnd freuen sich die Tier- und Naturschützer, denn das ist für den Artenschutz ein großer Fortschritt. 

Und damit ein harmonisches Zusammenleben von Wolf, Nutztier und Mensch möglich wird, bietet der Staat nun zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten, sogenannte "Billigkeitsleistungen" an. Sie sollen den Schutz vor Wölfen und gleichzeitig den Schutz der Wölfe selbst unter einen Hut bringen und so für ein angenehmes Koexistieren von Mensch und Tier sorgen.

Bei diesen Leistungen werden die Kosten zahlreicher durch Wölfe möglicher Probleme gänzlich übernommen. So werden alle Beteiligten entlastet und eine Tötung der Wölfe zum Schutz der Nutztierherden ist nicht mehr notwendig. Vollständig vom Staat übernommen werden:

  • Ausgaben für einen Tierarzt im Fall der Behandlung oder Einschläferung verletzter Tiere einschließlich der Kosten für Medikamente,
  • Sachschäden an Zäunen und Schutzvorrichtungen, die durch den Wolfsübergriff entstanden sind,
  • Untersuchungskosten für tot aufgefundene Nutz- und Haustiere und
  • Gebühren der Tierwertermittlung.

 

Außerdem werden Präventionsmaßnahmen zum Schutz der Herden, wie z.B. die Optimierung oder Anschaffung von wolfssicheren Zäunen oder anderweitigen wolfsabweisenden Maßnahmen im Rahmen von „Zuwendungen“ übernommen. Wenn man in einem anerkannten Wolfgebiet lebt, fördert der Staat sogar die Anschaffung und Ausbildung von professionellen Herdenschutzhunden und übernimmt die Kosten dafür zu 100%. Ob man in so einem Wolfsgebiet lebt, kann man auf der Internetseite der Bezirksregierung Köln nachlesen und findet dort auch gleich die passenden Anträge.

Und wer hat Anspruch auf diese Maßnahmen? Die Antwort darauf ist einfach: Jede Privatperson und Personengesellschaften mit landwirtschaftlichem Haupt- oder Nebenerwerb kann diese Unterstützungen beantragen.

Es ist also absolut nicht notwendig, die Wolfpopulation zu verkleinern, um Herden zu schützen. Der Staat greift hier unter die Arme und möchte, ganz wie die Tierschützer es fordern, den Wolf als Teil unserer Artenvielfalt akzeptieren, und so einen Kompromiss finden. Und das unterstützen wir gerne und heißen den Wolf hiermit wieder Herzlich Willkommen in Deutschland und NRW.

Wer sich unsicher ist, wie diese Maßnahmen und Unterstützungen beantragt werden können, dem bieten wir außerdem gern unsere Hilfe an.

Genaueres zu den Billigkeitsleistungen und Zuwendungen finden Sie hier.

 

Foto: shutterstock.com / Fotoagentur Zoonar GmbH

 

 

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