Der ETN sagt NEIN zu dem Hundemassaker von Rumänien!

 

Der ETN e.V. im Einsatz für die Tiere in Rumänien

Es ist ein qualvoller Tod, den Abertausende rumänischer Straßenhunde in Brasov seit Monaten sterben. Erschlagen oder zu Tode gespritzt mit dem Nervengift T61! Ein unvorstellbares Massaker, angeordnet vom neuen Bürgermeister der Stadt. In der Bevölkerung nennt man ihn bereits „Hunde-Ceauşescu", denn er schreckt vor nichts zurück. Ob auf offener Straße oder in großen ehemaligen Schweinemastanlagen: Die eigens dafür eingesetzte Tötungseinheit geht brutal gegen die Tiere vor. Ein Schlachten, gegen das nicht nur rumänische Bürger und Tierschützer Sturm laufen! In Begleitung der ETN - Botschafterin, Prinzessin Maya von Hohenzollern, reiste der Präsident des ETN e.V., Dieter Ernst, nach Rumänien, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu machen.

Pressekonferenz mit Prinzessin Maja v. HohenzollernPrinzessin Maja v. Hohenzollern - Interview

„Stoppt dieses Hundemassaker! So etwas darf es im zivilisierten Europa nicht geben!", forderten Dieter Ernst, Maja von Hohenzollern und rumänischen Tierschützern auf der Pressekonferenz.

Verstoß gegen geltendes Recht

Zuvor hatten in einer gemeinsamen Hilfsaktion des Europäischen Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) mit dem Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), TASSO und unserem rumänischen Partner „Milioane de Prieteni" zahlreiche Proteste und Verhandlungen stattgefunden. Versprechungen wurden gemacht und wieder gebrochen! Das deutsche Auswärtige Amt und der französische Konsul protestierten gegen diese Tierquälerei, die gegen geltendes EU-Recht verstößt, in Bukarest. Alles ohne Erfolg! Nach neuesten Angaben rumänischer Tierschützer wurden in Brasov - der ehemaligen, vor allem von Deutschen bewohnten Kronstadt - alleine 2008 über 9.000 Hunde eingefangen und grausam getötet. Das Tierheim unseres Partnervereins „Milioane de Prieteni" nimmt zwar immer wieder Hunde aus der Tötung auf. Doch die Kapazitäten sind begrenzt. Um die Hunde vor einem grausamen Tod zu bewahren, starteten daher bereits vier Rettungstransporte für die Hunde aus Brasov.

Begleitet von einem Kamerateam, gelang es gemeinsam in die streng gesicherte Tötungsanlage vorzudringen. Zu ertragen waren die Bilder kaum: Hunderte von Tieren, die nur auf den Tod warten, zusammengepfercht, ohne Wasser und Futter, Welpen, die einen langsamen, qualvollen Tod sterben ...
In hartnäckigen Verhandlungen gelangen es dann, etliche Tiere, vor allem Welpen, aus ihrem Martyrium zu befreien. Diese Tiere sollen nun nach Deutschland vermittelt werden!

Mitleid ist hier ein Fremdwort

Tausende Hunde verlieren hier ihr Leben

Wird das Töten eingestellt?

Im Anschluss an die Besichtigung des Todeslagers wurden die verantwortlichen Stellen mit dem erschütternden Bildmaterial konfrontiert. Die Forderung war klar und unmissverständlich: „Rumänien ist seit 2007 Mitglied in der EU und muss sich jetzt auch gemäß EU-Recht und allgemein gültigen EU-Tierschutzprinzipien verhalten". Die Verantwortlichen stimmten unter dem öffentlichen Druck zu, das Töten einzustellen. Der ETN e.V. zeigte Alternativen zu dem menschenunwürdigen Verhalten auf, indem er seine professionelle Kooperation durch den Aufbau von Tierheimen und Kastrationsprogrammen anbot.Zur Pressekonferenz am folgenden Tag fanden sich beinahe alle rumänischen Medien ein, um über das Engagement zu berichten. Vor riesigen Plakaten mit erschütternden Bildern aus der Tötungsanlage sagte die Prinzessin mit Tränen in den Augen: „Stoppt dieses Hundemassaker! So etwas darf es im zivilisierten Europa nicht geben!"

Brigarden von Hundefängern sammeln gnadenlos die Tiere ein
Tierfänger in Brasov und Umgebung: Mit unglaublicher Brutalität wurden die Hunde getötet.

Zwei Welpen im Gepäck

Ein vorläufiger Stopp der Tötungsmaschinerie war erreicht! Prinzessin Maja von Hohenzollern trat die Heimreise nicht alleine an: Mit dabei waren zwei kleine Vierbeiner aus der Tötungsanlage, die zwischenzeitlich bereits ein neues Zuhause in Deutschland gefunden haben.

Gerettet - aber was ist mit all den anderen Todgeweihten
Dieser kleine Kerl hat Glück: Er ist der Tötung entkommen!


 

 

 

 

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