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15.12.2011
ETN e.V. Treffen mit Rinat Akhmetov
Pressekonferenz in Donetsk
Protest gegen Hundemord / EM 2012 in der Ukraine
Der „Europäische Tier- und Naturschutz e.V.“, der in den letzen Wochen als federführender Verband auf den Massenmord an Hunden in der Ukraine aufmerksam gemacht hatte (ARD „Brisant“, RTL News, RTL II News, Sat1 News, Vox News), nahm am 12.12.2011
in Donetsk / Ukraine ein Treffen zusammen mit Rinat Akhmetov (Foundation „Development of Ukraine“) wahr.

Rinat Akhmetov, einflussreichster Unternehmer und Besitzer des Fußball Clubs „Shakhtar Donetsk“ hatte Maja Prinzessin von Hohenzollern, ETN - Botschafterin und Dieter Ernst, ETN e.V.- Präsident, zu einem persönlichen Treffen ins neu erbaute Fußballstadion von Donetsk eingeladen. Bei dem konstruktiven Gespräch sprach sich Rinat Akhmetov klar gegen das Töten der Straßenhunde und -katzen aus. Zusammen mit dem ETN möchte er Sterilisationsmaßnahmen durchführen und ein Tierheim in Donetsk bauen, in dem die Tiere nach ihrer Kastration vermittelt werden. In bestehenden staatlichen Tierheimen in der Ukraine werden die Tiere, im Gegensatz dazu, getötet. Für das Projekt soll das derzeitige Tierheim „ PIF “ in Donetsk, das momentan in einem schlechten Zustand ist, erneuert und erweitert werden. Dieses Tierheim kann dann als Modell für die ganze Ukraine übernommen werden.
Neben politischer Einflussnahme stellt Rinat Akhmetov außerdem ein großes Budget zur Verbesserung der Situation der Straßenhunde zur Verfügung. Das erklärte Ziel von Rinat Akhmetov ist eine kooperative Zusammenarbeit mit dem ETN auch über die Fußball EM hinaus und der Verein sagte zu, alle Maßnahmen mit seiner langjährigen Erfahrung zu unterstützen.
Der ETN schlug Rinat Akhmetov den Bau von offenen Tierheimen an Stadträndern vor, wo die Straßentiere sterilisiert, registriert und mit Ohrmarken gekennzeichnet werden. Anschließend werden sie wieder in die Freiheit entlassen und weiterhin vor Ort mit Futter versorgt. Dieses Vorgehen ist ein effektives und humanes Instrument zur Dezimierung der Population von Straßenhunden.
Der ETN e.V. bietet außerdem sofortige Kastrationsaktionen an Straßentieren, sowie Schulungen von einheimischen Ärzten an. Die Tierärzte des ETN nutzen moderne Kastrationsmethoden, die es erlauben, die Tiere schon nach kurzem Klinikaufenthalt wieder freizulassen. Der ETN empfiehlt, diese Maßnahmen mit TV-Reportagen zu dokumentieren, da viele Ukrainer Vorbehalte gegen die Sterilisation von Tieren haben. Anhand der Dokumentationen könnte der Bevölkerung verdeutlicht werden, dass es sich um eine unblutige Operation und um eine notwendige Maßnahme zur Reduzierung der Straßentiere handelt.
Zudem ist es notwendig die Bevölkerung für die Adoption von Straßenhunden zu sensibilisieren. Es werden pro Jahr nur ca. 300 Tiere in der Ukraine adoptiert, da viele glauben, dass Straßenhunde und –katzen krank, gefährlich und aggressiv seien. Daher sagte Rinat Akhmetov zu, mit gutem Beispiel voran zu gehen und einen Straßenhund aus dem Tierheim in Donetsk zu adoptieren.
Maja von Hohenzollern und Dieter Ernst besuchten im Anschluss das Tierheim „PIF“ in Donetsk, wo Maja von Hohenzollern die schwer misshandelte Hündin „Vera“, der man ein ca. 20 x 30 cm großes Hautstück aus dem Rücken geschnitten hatte und die daher ohne Vermittlungschancen seit drei Jahren in dem Tierheim saß, für Herrn Akhmetov aussuchte. Vera ist ein Hund, der symbolisch für die Verbrechen an Tieren steht.
Nach dem Meeting fand eine Pressekonferenz im Hotel „Shakhtar Plaza“ statt, auf welcher der ETN nochmals gegen die Massentötung von Straßenhunden in der Ukraine protestierte und eine sofortige Beendigung der Tötungen forderte. Die anwesende Presse wurde gezielt aufgefordert, diese Botschaft flächendeckend zu verbreiten.
Maja von Hohenzollern hielt eine eindringliche Rede, in der sie die brutalen Methoden zur Ermordung der Straßenhunde anprangerte und auf den Imageschaden für die Ukraine sowie die wirtschaftlichen Folgen für das Land hinwies. Sie machte klar, das Töten keine Lösung im Umgang mit Straßentieren ist und das Sterilisieren die einzige humane, legale und effektive Methode zur Dezimierung der Straßentierpopulation ist. Sie appellierte an die Empathie der Menschen und sprach sich für Tiere als Teil unserer Gesellschaft aus, die ein Recht auf ein unversehrtes Leben haben.
„Tiere lieben Sie auf eine einzigartige, ehrliche Weise, ohne jede Berechnung; egal ob Sie arm, alt, hübsch oder hässlich oder gehandicapt sind. Überlegen Sie, wie viele menschliche Freunde Sie mit diesen Qualitäten haben.“ (Maja von Hohenzollern)
Teilnehmer der PK waren:
Dieter Ernst, Präsident des ETN e.V.
Maja Prinzessin von Hohenzollern, Botschafterin des ETN e.V.
Anatoly Zabolotny, Direktor der Rinat Akhmetov Stiftung „Development of Ukraine“
Olexandr Lukianchenko, Bürgermeister von Donetsk
Viktoria Vasylieva, Direktorin der Rinat Ahkmetov Stiftung “Development of Ukraine”
Tamara Tarnawska, Präsidentin SPA-SOS
Auszug Resonanz ETN-Presse:
http://www.fdu.org.ua/en/news/615
http://www.unian.net/ukr/news/news-473898.html
http://uaport.net/news/ua/t/1112/13/2040974
http://kp.ua/daily/132811/315593
http://kriminal.tv/news/nemetskaja-printsessa-mir-shokirovan-kak-otlavlivautsja-i-ubivautsja-givotnie-v-kieve.html
http://ua.glavred.info/archive/2011/12/13/160952-19.html
http://donbass.ua/news/region/2011/12/13/princessa-nashla-sobaku-dlja-ahmetova.html
http://www.segodnya.ua/news/14319688.html
Dieter Ernst Maja Prinzessin von Hohenzollern
ETN-Präsident ETN-Botschafterin
Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.
Todtenmann 8 / Hof Huppenhardt
D-53804 Much
Deutschland
Telefon +49 (0)2245-6190-0
Fax +49 (0)2245-6190-11
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Webseite : www.etn-ev.de
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