Sie kämpft für die Tiere
Maja Prinzessin von Hohenzollern ist seit 2009 Botschafterin des ETN e.V.. Aber nicht erst seit dieser Zeit engagiert sie sich international im Tierschutz. Sie kämpft vor allem für die Abschaffung der Tiertötungsstationen in Europa, in denen derzeit jährlich Millionen unschuldiger Straßenhunde und -katzen ermordet werden. Die engagierte Tierschützerin setzt sich alternativ für Kastrationsprogramme in Verbindung mit Pass- und Chip-Pflicht für die Straßentiere ein, denn das ist der einzig humane und effektive Weg zur Reduzierung der Population. Dazu ist sie auch im politischen Tierschutz auf der Ebene des EU-Parlaments tätig, um ein europaweites, einheitliches Tierschutzgesetz umzusetzen, das das Töten von Straßentieren verbietet. Ein besonderes Anliegen ist ihr die juristische Anerkennung der Tiere als „Lebewesen“, denn in vielen Ländern gelten diese juristisch nur als „Sache“, und Verbrechen an Tieren bleiben dann in der Folge als „Sachbeschädigung“ meist ungesühnt.
Besonders in Rumänien hat sich Maja von Hohenzollern in den letzten Jahren aktiv und politisch vehement für die Rettung der Straßenhunde eingesetzt. In Rumänien wurden seit 2006 ca. zehn Millionen Straßenhunde brutal ermordet, erschossen, erschlagen, vergiftet, lebendig verbrannt, mit Säure übergossen. Regelmäßig reist sie dorthin, spricht mit Medienvertretern, organisiert Kastrationsmaßnahmen sowie Proteste, klärt auf und debattiert mit Abgeordneten des Rumänischen Parlaments.
Die Prinzessin lebt mit elf Hunden und drei Katzen, die sie selbst rettete, in Spanien und hilft täglich Tieren von der Straße aus Notsituationen.
In Spanien gibt es staatliche Tiertötungsstationen namens „Perreras“, in denen unschuldige Hunde und Katzen vergiftet oder verbrannt werden.
Ca. 100.000 Galgos (span. Jagdhunde) finden dort jedes Jahr in Spanien auf grausige Weise den Tod.
Ein zentrales Thema ihres Tierschutzengagements bezieht sich auf die katholische Kirche. Denn diese spricht Tieren eine Seele ab und degradiert Tiere damit zu einer gefühllosen Sache. Darin sieht die Prinzessin, wie viele andere Tierschützer auch, eine Hauptursache dafür, warum gerade in Süd- und Osteuropa (Italien, Spanien, Rumänien, Griechenland, Bulgarien etc.) so gefühlskalt mit Tieren umgegangen wird. Alle diese Länder sind katholisch/orthodox.
Zudem befürwortet Maja von Hohenzollern frühkindliche Bildungsprogramme, um Kindern einen positiven Zugang zu Tieren zu vermitteln, der ihren späteren Umgang mit Tieren nachhaltig beeinflussen soll. Denn das ist die beste Form des Tierschutzes. Wenn Pädagogen entsprechend geschult sind, hilft es auch Verbrechen an Kindern präventiv zu verhindern, denn viele Sexualstraftäter beginnen erst Tiere zu misshandeln, bevor sie sich dann an Kindern vergreifen.
Aus Respekt und Liebe zu Tieren und in Kenntnis der Zusammenhänge zwischen Massentierhaltung, Umweltverschmutzung und Hungersnot in der Welt ist die Prinzessin Vegetarierin. Zur Erzeugung von 1 kg Rindfleisch benötigt man ca. 20.000 Liter Wasser, ca. 16 kg Getreide, es werden 50 m² Regenwald vernichtet und mehr Treibhausgase erzeugt als bei 250 km Autobahnfahrt.
Würde man diese Ressourcen direkt an Menschen verteilen, dann könnte man wesentlich mehr Menschen auf der Welt ernähren.
Rinder in Massentierhaltung sind die größten Co2-Ausstoßer, ca. 50 % der Wasserverschmutzung in Europa ist auf die Massentierhaltung zurückzuführen, 70% des abgeholzten Amazonaswaldes wurden für Viehweiden verwendet (Studie FAO und UNO 2006). Würden z.B. nur in den USA lediglich 10 % weniger Fleisch gegessen, könnte man mit dem dadurch gesparten Getreide und Wasser ca. 1 Milliarde Menschen ernähren. Derzeit hungern ca. 920 Millionen auf der Welt. Dies wäre nicht nötig.
Maja Prinzessin von Hohenzollern wurde 2009 mit dem “Europäischen Tierschutzpreis“, 2010 mit der „Aachener Tierschutzmedaille“ und 2011 mit dem „Shining World Heroine Award“ für ihr internationales Tierschutzengagement geehrt.
Mehr über das Engagement unserer Tierschutzbotschafterin erfahren Sie unter www.prinzessinvonhohenzollern.de
http://majasynke.de/Start/Start.php?l=D&was=Soziales
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