
Im Urlaub Gutes tun: So können Sie Tieren helfen
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In Spanien, Griechenland, der Türkei oder Ungarn gehören sie zum Straßenbild: Streuner. In manchen Hotelanlagen, aber vor allem an den Straßen und Plätzen, an den Stränden oder im Landesinneren begegnet man ihnen. Katzen, die mit ihren Jungen auf Nahrungssuche sind, ausgemergelte Streunerhunde, die sich - vielleicht verletzt - ein Schattenplätzchen suchen. Sie ernähren sich von Abfällen oder von dem, was die Touristen ihnen zukommen lassen. Doch ist es richtig, die Tiere für die Zeit des Urlaubs zu füttern und danach wieder ihrem ungewissen Schicksal zu überlassen? Folgende Verhaltensempfehlungen helfen Ihnen, im nächsten Urlaub Tieren zu helfen.
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1. Was kann ich schon vor Antritt der Reise tun? Informieren Sie sich über die Tierschutzprobleme in Ihrem Urlaubsland. Schreiben Sie den Tierschutzverein in Ihrem Urlaubsort an und bieten Sie Ihre Hilfe an. Die meisten Tierschutzvereine freuen sich über helfende Hände
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2. Was mache ich, wenn ich in meiner Hotelanlage Streuner sehe?Sind die Tiere in Ihrer Hotel- oder Ferienhausanlage auf Futtersuche, so sollten Sie umgehend die Hotelleitung oder das entsprechende Informationsbüro informieren. Erkundigen Sie sich bitte genau, welche Vorgehensweise im jeweiligen Ort üblich ist. Machen Sie deutlich, dass Sie die Tötung oder Vertreibung der Tiere ablehnen. Fordern Sie die Hotelleitung auf, tierschutzgerechte Wege zur Versorgung der Streuner zu wählen.
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3. Was mache ich, wenn ich einen verletzten Streuner entdecke? Nehmen Sie Kontakt zu der örtlichen Tierschutzorganisation oder dem Partner des ETN vor Ort auf oder wenden Sie sich im Notfall an die Polizei. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen: Bleiben Sie dabei und machen Sie deutlich, dass Ihnen das Wohlergehen des Tieres wichtig ist und dass Sie sich dafür einsetzen werden. Sollte es Ihre Zeit erlauben, begleiten Sie das Tier bis zum Tierheim und versichern Sie sich, dass es tierärztlich versorgt wird.
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4. Was mache ich, wenn ich an meinem Urlaubsort Tierschutzprobleme feststelle? Entdecken Sie an Ihrem Urlaubsort Zustände, die sie unhaltbar finden, scheuen Sie bitte nicht davor zurück, diese im örtlichen Rathaus anzuprangern. Sammeln Sie zuvor Unterschriften und äußern Sie Ihren Unmut, ggf. mit Hinweis auf die für Europa unzulässigen und eines Feriendomizils unangepassten Zustände. Nichts ist den Gemeinden unangenehmer, als der Unmut der Touristen. Informieren Sie immer kurz in schriftlicher Form. Versehen Sie Ihr Schreiben immer mit Namen, Datum und Passnummer. Viele Hotels und Tourismusbüros können Ihnen auch bei der Übersetzung in die jeweilige Landessprache helfen.
5. Soll ich streunende Tiere an meinem Urlaubsort füttern oder besser nicht? Das Füttern der Tiere vor Ort für die Dauer des eigenen Urlaubes, füllt dem Streuner für ein paar Tage - vielleicht sogar für einen Sommer - den Bauch. Danach fällt er in eine doppelte Leere. Denn auch das neue, zaghaft aufgebaute Vertrauen zu dem Menschen, der sich kümmert, zerbricht ein weiteres Mal. Umso wichtiger ist auch hier das selbstbewusste Auftreten des Touristen. Zeigen Sie der Gemeinde Ihr Missfallen über die Situation. Wenn sich etwas zum Guten ändert: Loben Sie die Gemeinde und motivieren Sie sie damit, ihre Arbeit fortzuführen.
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6.Welche Möglichkeiten gibt es sonst noch, sich während des Urlaubs für die Tiere zu engagieren? Meiden Sie alle „Bräuche" mit tierquälerischem Hintergrund, wie die Stierkämpfe in Spanien. Protestieren Sie laut. Leises Wegschauen hilft nicht.
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Wie der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. hilft: Bei den Streunern in den süd- und osteuropäischen Ländern handelt es sich zumeist um ausgesetzte Haustiere. Dadurch entledigten sich ihre ehemaligen Besitzer der lästig gewordenen Tiere. Da in vielen süd- und osteuropäischen Ländern die Kastration von Tieren als unnatürlich betrachtet wird, vermehren sich die ausgesetzten Tiere unkontrolliert weiter. Mit dem Ergebnis, dass noch mehr Hunde und Katzen im Elend auf den Straßen leben. Die einzige Möglichkeit, diesen Kreislauf des Tierleids zu durchbrechen, bildet die konsequente Kastration von Hunden und Katzen.
Um das Elend der Streuner langfristig zu beenden, entsendet der ETN seine Tierärzte in die verschiedenen europäischen Länder, um Kastrationsaktionen durchzuführen. Parallel finden Informations- und Aufklärungskampagnen statt, um die Bevölkerung für die Wichtigkeit von Kastrationen und die Bedeutung des Tierschutzes zu sensibilisieren.
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Wenn auch Sie helfen wollen, das Tierleid der Streuner dauerhaft zu beenden, so unterstützen Sie den ETN-Tierärztepool bei seiner wichtigen Arbeit. Werden Sie Spender oder Mitglied und sichern Sie damit die Arbeit unserer Tierärzte.
Spendenkonto des ETN:
Commerzbank Köln
BLZ: 370 800 40
Konto: 021 424 3004
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