Zum Entsetzen vieler Bürger und Tierschützer auf der ganzen Welt wurde heute in Rumänien ein erneutes Euthanasie-Gesetz (PL 912) gewählt, dass den Massenmord an hundertausenden unschuldigen Straßenhunden in Rumänien beschließt. Seit 2004 wurden in Rumänien bereits ca. 10 Mio. Straßenhunde auf z.T. brutalste Weise ermordet, lebendig anzündet, mit Säure übergossen, erschlagen, betäubt mit Bulldozern überfahren.
Viele internationale Tierschutzorganisationen wie der ETN e.
V., BMT e.V., Tasso, sowie Tausende von Tierschützern auf der ganzen Welt protestieren seit Monaten vehement gegen diesen grausamen Massenmord an Tieren und haben der rumänischen Regierung Unterstützung bei der Dezimierung ihrer Straßenhunde durch Sterilisationsprogramme, Aufbau von Tierkliniken und die Einführung von Pass- und Chippflicht für Hunde angeboten.
Die rumänische Regierung lehnt diese Unterstützung trotz intensiver Gespräche und Bemühungen der Tierschützer ab und zieht die sinnlose Ermordung der Straßenhunde vor, obwohl die Tötung der Tiere nachweislich nicht zu deren nachhaltigen Dezimierung führt.
Hintergrund dafür ist die Zahlung von 25 € pro ermordeten Hund, die jedem Bürgermeister Rumäniens aus Steuergeldern gezahlt wird, wenn er entscheidet, die Hunde seiner Stadt zu töten. So wird aus dem kaltblütigen Mord an unschuldigen Hunden ein lukratives Geschäft, das erklärt warum wirksame Sterilisationsangebote von Tierschützern angelehnt werden.
Sterilisation und das Übernehmen von Verantwortung für die armen Hunde, ist die einzige humane, effektive und nachhaltige Methode zur Dezimierung von Straßenhunden, das hat der ETN e.V. in einigen Städten Rumänien eindrucksvoll durch die Arbeit vor Ort bewiesen.
Dass das Töten keine Lösung ist, zeigt, dass es immer noch ca. 3 Mio. Streunerhunde in Rumänien gibt, die einfach auf die Straße geschmissen wurden und denen nun die gesetzlich legalisierte Ermordung droht, weil korrupte Politiker und Bürgermeister auf ihrem Rücken in die eigene Tasche wirtschaften.
In Medienorganen, die meist rumänischen Politikern selbst gehören, verbreiten diese erfundene Horrorgeschichten über Kinder und Menschen die angeblich zu Tausenden von Straßenhunden angefallen und getötet würden, um ihr Mord-Geschäft mit den Straßenhunden vor dem eigenen Volk zu legitimieren.
„Ich bin erschüttert, dass es im Jahr 2011 in Europa wieder ein „Euthanasie-Gesetz" gibt und das in einem neuen EU-Mitgliedsland." so Prinzessin Maja von Hohenzollern, Botschafterin des ETN e.V., die zusammen mit Dieter Ernst, Präsident des ETN e.V., oft vor Ort in Rumänien war und vehement für die Rettung der Tiere kämpft.
„Wir brauchen ein europaweites Gesetz, dass das Töten von Straßentieren verbietet." Obwohl Tierschützer hunderte von Schreiben, Anrufen, Beweisfotos und Videos der grausamen Verbrechen an den rumänischen Straßenhunden auch an deutsche Politiker bis hin zur Kanzlerin übermittelten, hat bisher kein einziger deutscher Politiker zu dem neuen Euthanasie-Gesetz in Europa Stellung bezogen.
Maja von Hohenzollern
Botschafterin des ETN e.V.
Bildmaterial und bewegtes Bildmaterial vorhanden.
www.etn-ev.de
Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.
Todtenmann 8 / Hof Huppenhardt
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Deutschland
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http://www.youtube.com/watch?v=4gAtfabVWVs Hundefänger Rumänien